Zeitzeugenberichte über Flucht und Vertreibung

Nachkriegsschicksal in Ost und West

Ankommen im Westen

Nachdem der Zeitzeuge Bruno F. aus Lotterbach in Ostpreußen mit seiner Familie und einigen anderen fliehen musste, hielt er sich zusammen mit seinen Mitflüchtlingen für zehn Wochen in einem Wald in Pommern auf. Von dort floh er nach Berlin. Dies ist nun ein Bericht aus seinem Leben im Rumpfstaat des Deutschen Reiches nach der Kapitulation und der Vertreibung aus der Heimat.

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Die Zeitzeugin Margot S. floh mit ihrer Familie aus Königsberg über Hela in der Danziger Bucht nach Dänemark, wo sie in einem Flüchtlingslager lebte. Im Lager verstarb der Vater. In diesem Bericht erzählt uns Margot S., wie das Ankommen in Deutschland nach dem Krieg war.

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Ausführlich und bis in die jüngere Gegenwart beschreibt Erich L. das Leben als sudetendeutscher Vertriebener in der Bundesrepublik Deutschland. Von besonderem Interesse sind dabei natürlich die Anfangsjahre.

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Die Zeugin Anna Maria K. erzählte in ihren ersten Berichten von ihrer Heimat in Jägerndorf, heute Tschechien, mit dem tschechischen Namen Krnov, sie berichtetet über ihr Elternhaus und ihre Ausbildung zur Lehrerin. Im zweiten Bericht  erzählte sie von der unmittelbaren Kriegszeit und den Grausamkeiten, denen die Deutschen ausgesetzt waren, bis hin zur Vertreibung. Dieser Bericht erzählt vom Ankommen im Nachkriegsdeutschland und auch den Versuchen der Aussöhnung mit Tschechien und den neuen BewohnerInnen ihres Ortes Jägerndorf.

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Der Zeuge Heinz E. stammt aus Königsberg (heute russisch Kaliningrad). Ihm und seiner Familie gelang die Flucht nach Bayern. In diesem Abschnitt seines umfassenden Berichtes berichtet dieser davon, wie er noch kurz vor Kriegsende zum Volkssturm eingezogen wurde, allerdings nicht mehr zum Einsatz kam, da die Amerikaner Bayern erreichten. Er berichtet in diesem Bericht über das Überleben nach dem Krieg in Zeiten des kompletten wirtschaftlichen Kollapses und wie er und seine Familie, auf der Flucht verlorene, Familienmitglieder wiederfanden.  

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Heinz E. aus Königsberg (heute russisch Kaliningrad) mit der Familie nach Bayern geflohen berichtet, wie er seine einstige Qualifikation (Buchdrucker) ablegen musste, um in der Nachkriegszeit zu überleben. In diesem Abschnitt seines sehr umfassenden Berichtes erzählt er, wie er an seinen neuen Ausbildungsplatz (Bäckereilehrling) kam. Außerdem werden Alltäglichkeiten aus dem besetzten Deutschland erzählt, die ein authentisches Bild davon geben, wie sich die unmittelbare Nachkriegsgesellschaft trotz großer Not vergnügt hat. Das Ende dieses Berichtes stellt die Währungsreform dar.  

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Die Zeitzeugin Katrina K. stammte aus einer reichen Danziger Familie, zum Beginn des Krieges wurde sie Krankenschwester. Als die Front näher rückte gelang ihr via Schiff die Flucht nach Wismar. Von dort gelangte sie nach Eckernförde. Nach dem Krieg begann der Vater eine Weinhandlung in Bremen aufzubauen und schließlich ging Katrina K. nach Hessen. Im Bericht 1 geht es um Kindheit und Jugend in Danzig, im Bericht 2 um ihre Erlebnisse während des Krieges und in ihrem Bericht 3 schildert sie die Flucht über die Ostsee. Hier geht um das Ankommen im Westen.  

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Der Zeitzeuge Horst S. hat in seinen ersten Berichten geschildert, wie er in Ostpreußen aufwuchs und seine Schulzeit verlebte. Im zweiten Bericht hat er über seine Zeit als Soldat und die Belagerung von Leningrad – ein deutsches Kriegsverbrechen – erzählt. Nachdem die sogenannte „Ostfront“ kollabiert ist, marschiert er mit seiner Einheit zurück und berichtet über das Kriegsende. Im Folgenden werden die Erlebnisse seiner Eltern in Ostpreußen, die er aufgrund dessen, dass er an der Front war, nicht miterleben konnte, geschildert. Es schließen sich daran an die Suche nach dem Sohn Gerhard und der Tod des Vaters. Im folgenden Bericht geht es um den Neuanfang im Westen.

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Die Familie der Zeitzeugin Edeltraud W. kommt nun nach Bayern, wo sie versucht Fuß zu fassen. Dies stellt sich allerdings als kompliziert heraus, da ihnen die Bewohner teils feindlich begegnen. Jedoch schafft die Familie es mit Ausdauer sich eine neue Existenz aufzubauen. Der Bericht endet damit, dass die Zeitzeugin den Lehrerinnenberuf ergriffen hat. Hier geht es zum Bericht, der das Leben in Operplan beschreibt, der Bericht über die Vertreibung befindet sich hier. 

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Die Zeitzeugin Sara R., geboren in Siebenbürgen berichtete im ersten Abschnitt ihres Berichts über das Alltagsleben in Siebenbürgen sehr detailliert vom Leben und den gesellschaftlich-, familiären Verhältnissen in denen sie aufwuchs. Ihre Schul-, und Konfirmandenzeit fanden Erwähnung und auch der tragische mutmaßliche Suizid ihres Vaters. Trotz dieses tragischen Ereignisses schien das Leben in Maniersch arbeitsam, jedoch idyllisch zu sein. Diese Idylle wurde jedoch im September 1944 endgültig durchbrochen, als der Zweite Weltkrieg auch hier näherrückte. Im vorigen Abschnitt berichtete Sara R. über die Flucht mit ihrer Mutter und den Geschwistern. Schließlich kam sie in Österreich an, wo sie sich ein neues Leben aufbauen musste. Hiervon berichtet der folgende Text. In einem weiteren Bericht geht es um einen Besuch in der siebenbürgischen Heimat 1965.

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Ankommen in der DDR

In einfachen Worten beschreibt Susanne F. in ihrem Bericht ihre Ankunft nach der "wilden Vertreibung" aus dem Sudetenland in der Nähe von Bautzen und beschreibt das beschwerliche Leben als Vertriebener in der damaligen SBZ.

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Oswald W. beschreibt in seinem Berichteindrucksvoll die Ankunft in Mecklenburg und das Leben als Heimatvertriebener in der Sowjetisch besetzen Zone bzw. der späteren DDR. Ablehnung durch die einheimische Bevölkerung, Stasibespitzelung, Verrat und die geheimen Treffen mit seinen Landsleuten geben Einblick in das Leben als Sudetendeutscher in der DDR.

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Im Osten geblieben

Dieser Bericht wurde postum von einer Freundin der Zeugin verfasst. Er beschreibt wie Nadeschda B. aus der damals sowjetischen Republik der Ukraine in Kyjiw geboren wurde und während des Zweiten Weltkrieges nach Berlin kam, um dort für Deutsche zu arbeiten. Schlussendlich landete Nadeschda B. in Kaliningrad, dem alten Königberg, wo sie als Wächterin für das Kantmausoleum bis zu ihrem Tod arbeitete.   

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Die Zeitzeugin Ingrid Ursula R. erzählt im ersten Abschnitt über ihr Leben in Neuhausen/Ostpreußenbis zur Erstürmung Königsbergs bzw. Ostpreußens. In diesem Bericht werden familiäre Verhältnisse geklärt und einzelne Anekdoten alltäglichen Lebens in Ostpreußen zur Zeit des Nationalsozialismus gegeben. 

In diesem zweiten Abschnitt geht es um das subjektive Erleben des Krieges aus Sicht der Zeitzeugin, den Verlust ihres Bruders und Vaters im Krieg und schließlich um die Besetzung Ostpreußens und der damit einhergehenden Entrechtung der dort lebenden Menschen.  Die Zeugin befindet sich im folgenden Abschnitt auf einem Hof in Litauen oder in der Nähe Litauens. Dort wurden sie von den Soldaten der Roten Armee hingetrieben und im Anschluss wieder nach Königsberg zurückgetrieben. Dort kämpfte die Zeugin mit zwei anderen Frauen, Frau Ba. Und B. ums Überleben. Die Zeitzeugin pendelte einige Male zwischen Königsberg und Kaunas, um schließlich in Kaunas Bauersleute kennenzulernen in deren Obhut sie als Magd arbeiten konnte. Sie kehrte allerdings einige Jahre später nach Kaunas zurück, da sie die Aussicht für den Rest ihres Lebens eine Magd zu sein und keinen Zugang zu Bildung zu haben in die Verzweiflung stürzte. Sie legte ihren deutschen Namen ab und lebte nun unter dem Namen Maryte R. in Litauen. Das beschreibt dieser letzte Abschnitt. 

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Die Zeitzeugin Gerda P. erzählt die letzten Monate von Königsberg; wie die Rote Armee kam und sie aufgrund einer Liebe zu einem sowjetischen Soldaten den sowjetischen Pass bekam. Die gesamten 40 Jahre, die das Kaliningrader Gebiet Sperrzone war, verleugnete sie ihre deutsche Herkunft und Identität – bis zum Jahr 1991, in welchem das Gebiet geöffnet wurde und Deutsche – ehemalige Vertriebene – nach Kaliningrad/Königsberg kamen.   

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