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Willkommen bei der Stiftung Zentrum gegen Vertreibungen


Flucht und Vertreibung sind tragische und individuell, aber in Teilen auch kollektiv traumatische Phänomene, die das 20. Jahrhundert in Europa maßgeblich geprägt haben und auch heute noch weltweit Realität sind. Mehr als 122 Millionen Menschen sind derzeit auf der Flucht oder von Vertreibung aus ihrer Heimat betroffen.

Die Stiftung der deutschen Heimatvertriebenen Zentrum gegen Vertreibungen, widmet sich der Aufarbeitung der leidvollen Geschichte der Vertreibung von über 15 Millionen Deutschen aus Mittel-, Ost- und Südosteuropa und den Schicksalen der Betroffenen im Kontext des Zweiten Weltkrieges. Aus dem Geist der Versöhnung mit allen Nachbarvölkern stehen wir in Solidarität zu allen Opfern von Vertreibung, Deportation und Genozid – überall auf der Welt und zu jeder Zeit.

Unsere Kernanliegen sind die Förderung der Völkerverständigung, der Versöhnung und der friedlichen Nachbarschaft der Völker. Wir setzen uns für das Gedenken an alle Opfer von Vertreibungen und Genozide ein und möchten durch Information, Dokumentation und wissenschaftliche Unterstützung dazu beitragen, dass sich solche Ereignisse nicht wiederholen. Mahnung und Ächtung des Vertreibungsunrechts sind Prämissen und Elemente unseres Handelns.

Wir laden Sie ein, sich zu informieren, mit uns ins Gespräch zu kommen und uns bei der Erfüllung unserer Aufgaben zu unterstützen. Denn nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Zukunft im Sinne der Menschlichkeit gestalten. Dafür tragen wir alle die Verantwortung.

Unsere Ausstellungen

Erzwungene Wege

Erzwungene Wege – Flucht und Vertreibung im Europa des 20. Jahrhunderts

Das ist der Titel der Wanderausstellung, die der Bund der Vertriebenen und das Zentrum gegen Vertreibungen erstmals im Jahre 2006 im Berliner Kronprinzenpalais der Öffentlichkeit gezeigt haben.

Die Gerufenen

Deutsches Leben in Mittel- und Osteuropa

Wanderung, Niederlassung und Heimischwerden sind zentrale Themen europäischer Geschichte. Die Besiedlung ost- und südosteuropäischer Gegenden seit dem Mittelalter durch deutsche Auswanderer ist Teil dieses Geschehens.

Angekommen

Die Integration der Vertriebenen in Deutschland

Bei der Ausstellung „Angekommen“ geht es um die schwierige Integration der Heimatvertriebenen in Deutschland nach 1945.

Verschwunden 

Orte, die es nicht mehr gibt

In den Gebieten, die bis zur Flucht und Vertreibung am Ende des Zweiten Weltkrieges von Deutschen besiedelt waren, befinden sich zahlreiche Orte, in denen heute keine Menschen mehr leben. Sie liegen vor allem im heutigen Polen, Russland und Tschechien.

In Lagern

Schicksale deutscher Zivilisten im östlichen Europa 1941-1955

Die Ausstellung möchte ein in der Öffentlichkeit wenig bekanntes Kapitel der deutschen und europäischen Geschichte in das Bewusstsein von heute holen: Die Verschleppung deutscher Zivilisten in den damaligen deutschen Ost- und Siedlungsgebieten sowie ihre Internierung.

Stillgeschwiegen: Vertriebene in der SBZ und DDR

Die Ausstellung "Stillgeschwiegen" beleuchtet die oft übersehenen Geschichten der deutschen Vertriebene, die nach dem Zweiten Weltkrieg in die Sowjetische Besatzungszone (SBZ) und später in die DDR kamen. Sie erfahren mehr über deren Lebensbedingungen, Herausforderungen und den Umgang der Gesellschaft mit ihnen.

Franz-Werfel-Menschenrechtspreis

Der Franz-Werfel-Menschenrechtspreis wird an Personen verliehen, die sich herausragend für Menschenrechte, besonders in Bezug auf Vertreibung, Völkermord und den Schutz von Minderheiten, einsetzen. 

Der Preis erinnert an die Verbrechen der Vergangenheit und fördert das Bewusstsein für Gerechtigkeit und Erinnerungskultur.

Pädagogisches Begleitmaterial

Unsere Ausstellungen sind als Wanderausstellungen bundesweit zu sehen. Das Begleitmaterial nutzt neben den Ausstellungen Online-Material und bietet Arbeitsblätter für die Arbeit in Gruppen.

Konzipiert für den Geschichtsunterricht in den Sekundarstufen I und II. 

Bestellformular

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