Zentrum gegen Vertreibung
Zentrum gegen VertreibungZentrum gegen VertreibungZentrum gegen Vertreibung
Zentrum gegen VertreibungStartseiteKontaktImpressumVolltextsuche  
Unsere Stiftung

Menschen an unserer Seite

Patengemeinden

Franz-Werfel Menschenrechtspreis

Dokumentationen

Aktuelles
ARCHIV

Wanderaustellungen

Austellung: Angekommen

Austellung: Die Gerufenen

Unsere Ausstellung - Erzwungene Wege

So können Sie helfen

Aktuelles

ERZWUNGENE WEGE

Eine Ausstellung des ZENTRUM GEGEN VERTREIBUNGEN (ZgV)
im Kronprinzenpalais, Berlin

Die Vorsitzende des ZgV, Erika Steinbach MdB, teilt zur Ausstellung "Erzwungene Wege" in Berlin mit:

Das ZENTRUM GEGEN VERTREIBUNGEN wird in der Zeit vom 10. August 2006 bis 29. Oktober 2006 in Berlin eine Ausstellung mit Beispielen unterschiedlicher europäischer Vertreibungsschicksale im 20. Jahrhundert zeigen. Ausstellungsort ist das Kronprinzenpalais, Unter den Linden 3, in Berlin mit einer Ausstellungsfläche von 600 qm.

Die Ausstellungsentwicklung liegt seit 2004 in der Hand des Ausstellungskurators Wilfried Rogasch und seiner Partnerinnen Katharina Klotz und Doris Müller-Toovey. Ausstellungsarchitekt ist Bernd Bess.

In der temporären Ausstellung werden die aktuellsten Ergebnisse der internationalen historischen Forschung zum Thema Zwangsmigration und Genozid aufgenommen.
Der Wissenschaftliche Beirat hat sich in mehreren Sitzungen mit der Grundkonzeption der Ausstellung auseinandergesetzt.

Mehr als 30 Völker oder Volksgruppen haben im verflossenen Jahrhundert in Europa ihre Heimat verloren. Für diese temporäre Ausstellung mußte aus Platzgründen eine Auswahl bei der Dokumentation getroffen werden. Anhand von dreizehn europäischen Beispielen sollen Gemeinsamkeiten, aber auch die Unterschiede bei Ursache, Wirkung und Folge von Flucht und Vertreibung dokumentiert werden. Dabei wollen wir keine Gewichtung der Leiden jedes einzelnen Betroffenen vornehmen, sondern wir nehmen Ralph Giordanos Postulat "Die Humanitas ist unteilbar" als Grundlage. Alle Schicksale werden im jeweils historischen Kontext behandelt.

Die Idee des ethnisch homogenen Nationalstaates ist eine der Hauptursachen für Vertreibungen ethnischer Gruppen und Minderheiten im 20. Jahrhundert. Rassismus und Antisemitismus waren unabhängig vom Nationalismus eigene Antriebsherde für Vertreibung und Vernichtung.

Das ZENTRUM GEGEN VERTREIBUNGEN greift mit dieser Ausstellung das Stiftungsziel "Ort der Mahnung zu sein, Vertreibung weltweit zu ächten" auf. Es will im Dialog mit den Nachbarn und im Geiste der Versöhnung dem Frieden zwischen den Völkern und dem guten Miteinander der Menschen einen dauerhaften Weg bereiten.

Die unterschiedlichen Beweggründe und Rahmenbedingungen für Vertreibung und Genozid wollen wir am Beispiel folgender Schicksale sichtbar machen:

  • 1915/1916
Der Völkermord an den Armeniern
  • 1922/23
Vertreibung, Massaker und nachträgliche völkerrechtliche Legitimierung von "Bevölkerungsaustausch": Der Lausanner Vertrag und die Folgen für Griechen und Türken
  • 1933-?
Die Vertreibung der Juden Europas ab 1933 als "Baustein des Holocaust"
  • 1939/40-1944/47
Die Umsiedlung der West-Karelier
  • 1939-49
Zwangsumsiedlungen, Vertreibungen und Deportationen der Polen, der Balten und der Ukrainer
  • 1944-1946/48
Die Vertreibung und Verschleppung der Deutschen am Ende des Zweiten Weltkriegs
  • 1945/46
Die Vertreibung der Italiener aus Jugoslawien
  • 1974ff
Vertreibungen als Folge des Zypern-Konfliktes
  • 1990er
Kriege und Vertreibungen im ehemaligen Jugoslawien: Das Beispiel Bosnien und Herzegowina

Zurück zur Übersicht

Social Bookmarks

Seite per Mail verschicken X

Hinweis: Bitte füllen Sie alle mit * gekennzeichneten Felder aus!
Name des Empfängers:*
E-Mail des Empfängers:*
E-Mail des Senders:*
Ihre Nachricht: